St. Hubertus Kaunitz beim Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ in Wittmund

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Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz besuchte am Mittwoch,
den 6. Oktober 2010 das Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ in Wittmund.
Den Kontakt nach Wittmund stellte der aus Kaunitz stammende
Oberst a.D. Johannes D. Hassenewert her. Schon auf der Hinfahrt
erzählte er den interessierten Zuhörern aus seinem aufregenden Leben
als Luftwaffen-Offizier. Gebannt lauschten alle als Johannes Hassenewert
von seinem Einstellungstest und seiner Ausbildung in den USA berichtete.
Auch seine Zeit als Commodore des Jagdgeschwaders 72 „Westfalen“
von 1995 bis 1999 kam nicht zu kurz.
In Wittmund angelangt, erwartete Major Olaf Ring die Kaunitzer Schützen
um ihnen das weitläufige Flugfeld zu zeigen. Erklärende Worte zu speziellen Gebäuden und notwendiger Technik wurden von kurzweiligen Anekdoten ergänzt. Höhepunkt waren auf der Rollbahn natürlich der Start von 5 F4 „Phantom-Jets“. Auch die Landung eines solchen „Fliegers“ konnte man miterleben.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen in der Mannschaftskantine des Fliegerhorstes ging es in die Wartungshallen des Stützpunktes. Hier konnte man Waffentechnik nicht nur anschauen, sondern auch anfassen.
Hier gab es auch die Möglichkeit eine Phantom aus nächster Nähe zu sehen
und zu bestaunen. Major Ring ging auf jede Frage bis ins Detail ein.
Ihm merkte man an, dass er mit Leib und Seele Flieger ist.
Natürlich durfte beim Namen „Richthofen“ die Tradition des Geschwaders
und die Geschichte seines Namensgebers nicht fehlen.
So führte Major Ring die Schützenschwestern und Schützenbrüder
durch den Traditionsraum des Standortes. Hier konnte man viele
Dinge aus dem kurzen Leben des „Roten Barons“ ,Freiherr Manfred
von Richthofen erfahren. Auch ein eins zu eins Nachbau seiner
roten Fokker Typ Dr 1 war zu sehen.
Aber auch die Tradition des 1959 in Dienst gestellten Jagdgeschwaders
wurde sehr eindrucksvoll dokumentiert.
Zum Abschluss des Besuches gab es für die Kaunitzer noch ein
schönes Essen im Offiziersheim des Fliegerhorstes.
Für den schönen Tag beim Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ in
Wittmund bedankte sich der Brudermeister Peter Kulik mit einem
Wappenschild der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz
bei Major Ring.
Mit vielen tollen Eindrücken ging es auf die Rückfahrt nach Kaunitz.
Bildunterschrift: Die Schützenbrüder und Schützenschwestern der
St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz mit
Oberst a.D. Johannes D. Hassenewert und Major Olaf Ring vor der
letzten „Phantom“ vom geschlossenen Fliegerhorst in Rheine-Hopsten,
die in Wittmund als Wahrzeichen für die 1. Staffel dient. |